Hans Hartung
und die deutsch-französische Freundschaft
25. April – 27. September 2026
Zur Ausstellung
Die Feierlichkeiten zu gleich zwei Jubiläen – 50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Schwäbisch Gmünd und Antibes sowie 150 Jahre Museum – werden mit einer Ausstellung im Prediger zu dem bedeutenden deutsch-französischen Künstler Hans Hartung begangen. Geboren in Leipzig, ging der Künstler Ende der 1920er Jahre nach Paris. Dass der Abschied von Deutschland für immer sein würde, wurde nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schnell klar und im Zweiten Weltkrieg kämpfte Hartung sogar in der französischen Fremdenlegion gegen Deutschland.
Obwohl er dabei ein Bein verlor, waren Hartung und seine Kunst, die Traumata spüren lässt, nach dem Krieg ein wichtiges Element in der Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland über die Kultur. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das Stuttgarter Sammlerehepaar Domnick, das Hartung in Paris für sich entdeckte und 1948 die französische abstrakte Malerei in Deutschland durch eine Wanderausstellung bekannt machte. Die Ausstellung in der Galerie im Prediger bringt erstmals Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, mit korrespondierenden Werken aus der Fondation Hartung-Bergman in Antibes zusammen und umfasst außerdem noch nie zuvor ausgestellte Arbeiten.
Schirmherrschaft:
Generalkonsul Gaël de Maisonneuve
Unterstützt von:
Deutsch-französischer Bürgerfonds
Kreissparkasse Ostalb
Eintritt Galerie inkl. Schausammlung des Museums
Erwachsene: 5,00 Euro / ermäßigt: 3,00 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Mitglieder des Museumsvereins: Eintritt frei
Eröffnung
Freitag, 24. April, 19 Uhr
Die Eröffnung der Ausstellung verbindet den offiziellen Festakt zum Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Schwäbisch Gmünd und Antibes mit der feierlichen Vernissage.
50 Jahre Städtepartnerschaft
Feiern Sie mit der Stadt Schwäbisch Gmünd 50 Jahre Städtepartnerschaft mit unserer französischen Partnerstadt Antibes und freuen Sie sich auf viele französische inspirierte Angebote. Neben der Ausstellung bereichern Einblicke in Literatur und Medien, ein Film, hochkarätiger Musikgenuss aus Frankreich, französische Kulinaria und Vorträge zur Geschichte und Kunstgeschichte das Jubiläumsjahr.
Das vollständige Programm finden Sie hier.